Die Herausforderung
„Unsere Werke hatten alle ihre eigene Arbeitsweise“, erklärt Martin Ansing, Plant Manager in Kampen und für die Einführung von Ultimo. „Einige arbeiteten noch mit SAP PM, andere mit separaten Systemen oder Excel, und ein Werk nutzte bereits eine eigene Version von Ultimo. Wir wollten ein gemeinsames Instandhaltungsmanagementsystem, mit dem wir die Instandhaltung an allen Standorten nach denselben Prozessen steuern können.“
Neben der Standardisierung spielte auch die Benutzerfreundlichkeit eine wichtige Rolle. „SAP PM funktionierte grundsätzlich gut, war für Techniker und Anlagenbediener jedoch nicht benutzerfreundlich genug. Wir suchten nach einer Lösung, die intuitiver zu bedienen ist und die tägliche Arbeit in der Produktion besser unterstützt.“
Chris Knol, Projektmanager bei Pontifexx, ergänzt: „Die Integration mit SAP war eine zentrale Anforderung. Ultimo wird von der Instandhaltung und der Produktion genutzt, während die Finanzprozesse weiterhin in SAP abgebildet werden. Beide Systeme greifen heute nahtlos ineinander.“
Die Lösung: Ultimo
Nach einem sorgfältigen Auswahlprozess entschied sich Ausnutria für Ultimo Enterprise Asset Management (EAM). Pontifexx begleitete den gesamten Prozess: von der strategischen Vorbereitung über die Implementierung bis hin zu Schulungen und Anwenderunterstützung. Martin Ansing erklärt: „Pontifexx hat uns bei der Entwicklung der Strategie unterstützt, bei der Erstellung des Projektplans geholfen und die Einführung von Ultimo an den verschiedenen Standorten begleitet. Während des gesamten Projekts haben wir eng zusammengearbeitet und wirklich als ein Team gearbeitet.“
Chris Knol: „Mit einer einheitlichen Instandhaltungsstrategie hat Ausnutria die Grundlage für datengetriebene Instandhaltung geschaffen. Wir haben Ultimo nicht nur implementiert, sondern vor allem für die Menschen im Betrieb nutzbar gemacht, indem wir die mobilen Anwendungen von Ultimo vollständig integriert haben. Genau darin liegt der eigentliche Mehrwert dieses Projekts.“
Die Einführung erfolgte schrittweise:
Zunächst wurde eine gemeinsame, einheitliche Zielbild für alle Werke entwickelt.
Anschließend wurde Heerenveen aufgrund seiner überschaubaren Größe als erster Pilotstandort ausgewählt.
Danach folgten die Standorte Leeuwarden und Kampen, an denen Ultimo schrittweise eingeführt wurde.
Schließlich gingen alle Werke innerhalb des geplanten Zeitrahmens erfolgreich live.
Das Ergebnis
Die Einführung von Ultimo führte zu einheitlichen Prozessen, einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Werken und mehr Transparenz über Instandhaltungsdaten. Martin Ansing: „Die Zusammenarbeit zwischen den Werken hat sich deutlich verbessert. Die Teams tauschen sich heute einfacher aus, teilen Wissen und Erfahrungen und gestalten gemeinsam die nächsten Schritte.“ Chris Knol erklärt: „Ausnutria hat sich bewusst für die Enterprise-Version von Ultimo entschieden: eine umfassende und zukunftssichere Lösung. Heute arbeiten bereits rund 180 Anwender an den verschiedenen Standorten mit Ultimo.“ Sander Nijhof, Maintenance Engineer und Ultimo-Anwendungsadministrator in Kampen bei Ausnutria, ergänzt: „Wir verfügen jetzt über eine zentrale Plattform, die uns dabei unterstützt, Prozesse zu verbessern und Daten gezielt zu nutzen. Das Potenzial von Ultimo ist enorm und wir stehen erst am Anfang.“
Der nächste Schritt: Datengetriebene Instandhaltung
Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Projektphase arbeitet Ausnutria gemeinsam mit Pontifexx an der nächsten Ausbaustufe. Dabei werden weitere Ultimo-Module aktiviert und Analysen auf Linien- und Anlagenebene ermöglicht. Zudem wird die Anbindung von Sensoren geprüft, die bereits in der neuen Fabrik in Heerenveen verfügbar sind. So schafft Ausnutria die Grundlage für datengetriebene und künftig vorausschauende Instandhaltung.
Martin Ansing: „Unser Ziel ist die vorausschauende Instandhaltung. Mit den richtigen Daten und Analysen lassen sich Komponenten kurz vor einem Ausfall austauschen. Darin sehen wir die Zukunft der Instandhaltung. Gemeinsam mit Pontifexx und Ultimo arbeiten wir konsequent auf dieses Ziel hin.“
Dieses Projekt wurde gemeinsam mit unserem Partner Pontifexx umgesetzt.
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