Ultimo, ein führender Anbieter von KI-augmentiertem Enterprise Asset Management (EAM), hat drei neue Digital Workers für industrielle Instandhaltungsteams auf den Markt gebracht. Sie basieren auf agentischer KI und unterstützen die Instandhaltungsplanung, Techniker sowie den Bereich Gesundheit, Arbeitssicherheit und Umweltschutz (HSE). Verfügbar sind sie über Microsoft Teams sowie die Plattform von Ultimo.
Die Digital Workers markieren den nächsten großen Schritt beim Ausbau von Ultimos intelligentem Asset-Management-Angebot. Bereits im Juli 2025 hatte Ultimo einen ersten Digital Worker für HSE-Vorfallmeldungen eingeführt, durch die Erweiterung stehen nun allen zentralen Aufgabenträgern in Instandhaltungsorganisationen – von Planern über Techniker bis hin zu Sicherheitsmanagern – Digital Workers zur Verfügung, die direkt in ihre täglichen Arbeitsabläufe integriert sind.
Jeder Digital Worker wurde gezielt auf die Anforderungen der industriellen Instandhaltung zugeschnitten. Sie verfügen über eine Intelligenz, die gemeinsam mit operativen Teams entwickelt wurde und sind mit Enterprise-Asset-Management-Datenstrukturen, Instandhaltungs-Workflows und Sicherheitsprotokollen vertraut. KI verstärkt dabei die menschliche Expertise überall dort, wo Urteilsvermögen gefragt ist, und agiert autonom, wo Skalierbarkeit, Geschwindigkeit oder Sicherheit dies erfordern.
Der aktuelle Trendbericht zur industriellen Instandhaltung von Ultimo zeigt, dass 63 Prozent der Industrieunternehmen mit einer alternden Belegschaft zu kämpfen haben und dass das Datenvolumen, das im modernen Anlagenbetrieb generiert wird, längst die Menge übersteigt, die Instandhaltungsteams manuell verarbeiten können. Die Digital Workers adressieren diese Herausforderungen direkt. Durch die Automatisierung von Aufgaben mit hohem Arbeitsaufkommen wie die Erstellung täglicher Meldungen, die Arbeitsvorbereitung und die Wartungsplanung werden qualifizierte Fachkräfte für komplexe und entscheidungsintensive Aufgaben freigesetzt, die einen echten betrieblichen Mehrwert schaffen.
„Mit KI werden alle relevanten Informationen automatisch zusammengefasst und kombiniert. Das spart jedem Teamleiter zu Tagesbeginn 30 bis 60 Minuten und deckt sich zu mehr als 95 % mit unseren eigenen Analysen“. - Stefan van Bussel, Teamleiter Technical Services, Berkvens Doorsystems.
„Durch die intelligente Kombination von Daten aus unterschiedlichen Quellen entstehen neue Erkenntnisse. Dadurch können Teams bessere Prioritäten setzen, strukturelle Probleme erkennen und Instandhaltungs- sowie Verbesserungsmaßnahmen gezielter durchführen“. - Jeroen Wijnen, Maintenance & Installations Leader, Berkvens Doorsystems.
„Die Unternehmen, die derzeit die Nase vorn haben, warten ihre Anlagen nicht besser, sondern denken darüber nach, was möglich ist, wenn KI im Kern von der Anlagenverwaltung verankert wird“, erklärt Steven Elsham, CEO von Ultimo. „Wir waren der erste Anbieter, der agentische KI in die industrielle Instandhaltung gebracht hat und unsere drei neuen Digital Workers bauen auf diesem Fundament auf. Für jede zentrale Rolle in einer Instandhaltungsorganisation steht nun eine direkt in die Arbeitsabläufe eingebettete Intelligenz zur Verfügung.“
Digital Workers sind so konzipiert, dass sie unter menschlicher Kontrolle und Aufsicht arbeiten: Sie übernehmen unkritische Aufgaben selbstständig, während bei Entscheidungen mit höherem Risiko ein menschliches Eingreifen ausgelöst wird. Umfassende Telemetriedaten sorgen dabei für Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Agentische KI von Ultimo ist unabhängig von eingesetzten Enterprise-Asset-Management- und Computerized-Maintenance-Management-Systemen nutzbar. Weitere Funktionen, unter anderem für die autonome Arbeitsvorbereitung und die Analyse von Schichtprotokollen sind für Sommer 2026 geplant.