Itasca, Illinois, 5. August 2026 – Ultimo, Anbieter von EAM-Software (Enterprise Asset Management) mit integrierter KI, gab heute bekannt, dass Steenland Chocolate, der weltweit führende Hersteller individuell gestalteter Schokoladenmünzen und -medaillons, zu den ersten Lebensmittel- und Getränkeherstellern gehört, die Ultimos KI-gestützte digitale Mitarbeiter einsetzen. Dadurch werden Abläufe in der Instandhaltungsplanung automatisiert und über Jahre aufgebautes Reparaturwissen direkt am Einsatzort verfügbar gemacht. Techniker in der Produktion erhalten so schneller fundierte Unterstützung.
Ungeplante Anlagenausfälle kosten die Unternehmen der Global 2000 jährlich 600 Milliarden US-Dollar – laut einer Untersuchung von Splunk und Oxford Economics ist dieser Betrag innerhalb von nur zwei Jahren um 50 Prozent gestiegen. Für Lebensmittelhersteller gehen die Folgen eines Stillstands einer Produktionslinie weit über Produktionsverluste hinaus: Zutaten verderben, die Dokumentation zur Einhaltung von Vorschriften gerät ins Hintertreffen, und versäumte Liefertermine können zum Verlust von Kundenverträgen führen. Branchenstudien gehen davon aus, dass 82 Prozent der Lebensmittelhersteller in den vergangenen drei Jahren ungeplante Stillstände erlebt haben. Die finanziellen Folgen sind erheblich. ABB zufolge belaufen sich die durchschnittlichen Kosten ungeplanter Stillstände über alle Industriesektoren hinweg inzwischen auf 169.889 US-Dollar pro Stunde. Betriebe der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sind besonders betroffen, da bereits ein einzelner Vorfall, der Reinigungsarbeiten erfordert, bis zu zwölf Stunden Produktionsausfall verursachen kann.
Die Funktion zur Instandhaltungsplanung von Ultimo ist direkt mit Arbeitsauftragsdaten, Anlagenstammdaten und Schichtprotokollen verknüpft. Auf dieser Grundlage erstellt sie intelligentere Instandhaltungspläne, erkennt wiederkehrende Ausfallmuster und macht das über Jahre aufgebaute Reparaturwissen erfahrener Techniker im Unternehmen breiter zugänglich, auch wenn diese in den Ruhestand gehen. Sie lässt sich unabhängig von der Ultimo EAM-Plattform einsetzen, sodass Betriebe der Lebensmittel- und Getränkeindustrie an all ihren Standorten von KI-gestütztem Instandhaltungsmanagement profitieren können. Jede Aktion wird revisionssicher protokolliert. Das Instandhaltungsteam behält die Kontrolle.
Steenland Chocolate exportiert in mehr als 50 Länder und betreibt hochpräzise Produktionslinien für individuell gestaltete Schokoladenprodukte. Das Unternehmen setzt digitale Mitarbeiter ein, um die Qualität der Instandhaltung zu verbessern und betriebliches Erfahrungswissen zu sichern. „Mit den KI-Funktionalitäten in Ultimo verbessern wir die Qualität unserer Arbeit: Störungsmeldungen sind präziser, Arbeitsaufträge intelligenter und Instandhaltungswissen ist in Ultimo besser gesichert. Datenqualität und die aktive Einbindung der Mitarbeiter bleiben unverzichtbar“, sagte Kevin Brusselaars, Manager Projects and Technical Services bei Steenland Chocolate.
„Lebensmittel- und Getränkehersteller stehen unter enormem Druck, ihre Produktionslinien am Laufen zu halten, Vorschriften einzuhalten und die Qualität in komplexen Produktionsumgebungen zu sichern“, ergänzte Steven Elsham, CEO von Ultimo. „Gleichzeitig geht die Belegschaft, die über jahrzehntelanges Instandhaltungswissen verfügt, nach und nach in Rente. Unsere digitalen Mitarbeiter erfassen dieses Wissen und stellen es genau dann bereit, wenn es gebraucht wird. So können Instandhaltungsteams schneller fundierte Entscheidungen treffen, unabhängig davon, ob die Mitarbeitenden über zwanzig oder erst zwei Jahre Erfahrung verfügen. Diese ersten Anwendungen zeigen, wie das in der Praxis funktioniert.“
Die KI für die Instandhaltungsplanung ist Teil eines umfassenderen Angebots, das Ultimo eingeführt hat. Dazu gehören auch digitale Mitarbeiter für die Einhaltung von Vorgaben in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Umwelt (HSE), die Unterstützung von Technikern sowie die Berichterstellung in natürlicher Sprache. Jeder KI-Agent arbeitet auf Basis einheitlicher Anlagendaten und benötigt weder ein Modelltraining noch eine separate KI-Infrastruktur. Diese digitalen Mitarbeiter lernen bei der Ausführung ihrer Aufgaben kontinuierlich dazu und werden mit jeder Aufgabe leistungsfähiger. Sie bilden den Auftakt zu einem wachsenden Angebot digitaler Mitarbeiter, das Ultimo in den kommenden Monaten vorstellen wird. Weitere Einzelheiten werden unter ultimo.com/de bekannt gegeben.