Wo der Begriff „Wissen“ scheinbar als wichtiger Teil eines Unternehmens betrachtet wurde, ist die Aussage „immer über das richtige Know-how verfügen“ offenbar nicht mehr so selbstverständlich. Und je mehr Wissen in Ihrem Unternehmen vorhanden ist, desto mehr können Sie auch verlieren.

Wissen geht in Rente

Tatsächlich liegen in Schulungen und Weiterbildungen von technischen Mitarbeitern auch Risiken verborgen. Vielleicht haben Sie sich bisher darüber keine Gedanken gemacht, aber was ist, wenn Ihnen bald das Know-how fehlt? Wie geht es in Ihrem Unternehmen weiter, wenn der wichtigste Senior Mechaniker in seinen wohlverdienten Ruhestand geht?

Angenommen, er war die Informationsquelle für den gesamten Betrieb. Wenn die jungen Mechaniker nicht mehr weiter wussten, war er derjenige bei dem sie Rat suchten. Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung hatte er immer eine Lösung parat. Er wusste alles über alte und neue Techniken und schaffte es immer, sie im Falle von Störungen oder Problemen zu kombinieren. Das Ausscheiden eines solch erfahrenen Mitarbeiters hat großen Einfluss auf Ihr Unternehmen und auf die Qualität und Kontinuität der Wartungsarbeiten. Seien Sie also darauf bedacht, dass Sie sich nicht von dem „plötzlichen“ Wissensverlust bei der Pensionierung von Mitarbeitern überraschen lassen.

Wie können Sie Wissensverlust vorbeugen?

Damit das Wissen nicht verloren geht ist es wichtig, Informationen rechtzeitig zu erfassen und zu digitalisieren. Dies können Informationen über die Anlagen oder die Maschinen selbst (mit allen wichtigen Spezifikationen und Details) oder Informationen über die aufgetretenen Störungen sein. Es ist auch ratsam die periodischen Aktivitäten aufzuzeichnen, die ausgeführt werden, um die Anlage Instand zu halten und Störungen zu vermeiden. Sie erstellen gewissermaßen ein „Basisverzeichnis“ für Wissen, das sich noch im Kopf der Mitarbeiter befindet oder irgendwo auf einem ölbefleckten Auftragsschein in einem Archivordner abgelegt ist.

Stellen Sie sich bei der Einrichtung solch eines Basisverzeichnisses folgende Fragen:

  • Welche Informationen benötigen Sie, damit die Maschine richtig funktioniert?
  • Was sind die Besonderheiten, die bei dieser speziellen Maschine auftreten können?

Visualisieren Sie Informationen, um sie später zu teilen

Nehmen Sie beim Erstellen eines Basisverzeichnisses so viel wie möglich, zum Beispiel Fotos, Videos oder andere visuelle Darstellungen, auf. Dies erleichtert in der Zukunft den Austausch von Informationen. Machen Sie beispielsweise Fotos eines bestimmten Teils, dem später eine Erläuterung hinzugefügt werden kann. Oder ein Video, in dem die Funktion der Anlage erklärt wird. Die grafische Darstellung von Prozessen oder Animationen trägt ebenfalls zu einem guten Informationstransfer bei. Technisches Personal ist oft visuell orientiert und beginnt lieber damit direkt die Störung zu beheben, anstatt ein langatmiges Dokument mit schriftlichen Anweisungen zu lesen. Wenn man sie mit visuellen Informationen unterstützt, wird es einfacher das Know-how zu übertragen.

Möchten Sie mehr Informationen über die Sicherung und den Austausch von Informationen erhalten? Laden Sie sich dann das E-Book „Wie viel Wissen geht bei Ihnen in Rente?“ herunter.

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