Vergleichbare Lösungen gibt es auch in der Arbeitswelt. Vermutlich gibt es dort auch viel mehr Sensoren. Beispielsweise Sensoren in Kühlanlagen, die angeben, wenn die Temperatur zu warm oder zu kalt ist. Oder Sensoren, die Vibrationen der Lager von Transportbändern oder den Druck von Pumpen messen. Die Technik steht nie still. Durch zahlreiche clevere Lösungen wird immer mehr möglich. Dabei ist der Einsatz von Sensoren vergleichsweise günstig. Ein Unternehmen bestimmt immer selbst, wie es starten möchte und die Anzahl der Sensoren kann sukzessive und planvoll ausgebaut werden.

Prozesse mit den Messungen verknüpfen

Messen allein reicht nicht. Im günstigsten Fall sind (automatische) Aktionen daran gekoppelt. Es ist natürlich gut zu wissen, ob eine Temperatur innerhalb der gewünschten Spanne liegt oder wie viele Betriebsstunden ein Antriebsriemen schon hat. Doch was ist der Mehrwert dieser Informationen, wenn weiter nichts mit ihnen passiert? Smarte Sensoren können viel mehr Vorteile bieten als die reine Lieferung von Messergebnissen. Durch die Verknüpfung von Sensoren mit einer Instandhaltungsplanungssoftware (CMMS) kann dieses System die gelieferten Daten in konkrete (automatische) Maßnahmen umsetzen. Ein Beispiel: Ein Sensor der Vibrationen misst, gibt eine Meldung ab, dass eine Anlage eine bestimmte Betriebszeit erreicht habe. Das bedeutet, dass ein bestimmtes Austauschteil zur Wartung ansteht. Das CMMS kann das automatisch verarbeiten und die Wartung selbstständig einplanen. Auf diese Weise erreicht die Instandhaltung ein höheres Niveau.

Alarmierung bei drohendem Stillstand

Durch die clevere Nutzung von Sensoren ist so viel möglich. Wenn z.B. Unternehmen Sensoren zur Messung von Vibrationen und Temperaturmessung nutzen, dann kann das CMMS so eingestellt werden, dass wenn eine Anzahl von Vibrationen oder die Temperatur außerhalb der vorgegebenen Grenzwerte liegt, automatisch eine Alarmmeldung erfolgt. Diese Alarmmeldung kann auch direkt an den Technischen Dienst geschickt werden, damit sofort notwendige Maßnahmen ergriffen werden können. So können Stillstände noch besser vermieden werden, als wenn man sich nur auf regelmäßige (visuelle) Inspektionen verlässt. Auf diese Weise lassen sich viele Lösungen ausdenken. Das Aufspüren oder Ausbleiben von Bewegungen kann auch ein Hinweis auf eine vorliegende Störung sein und es kann eingerichtet werden als Indikator für eine Alarmierung.

Smart Maintenance

Neben Sensoren gibt es noch viele andere smarte Lösungen, die Unternehmen großen Mehrwert bieten können. Zum Beispiel der Einsatz von Augmented Reality bei Reparaturen und Unterweisungen. Hierbei wird mithilfe einer Brille oder eines Tablets ein virtuelles Bild auf eine Anlage projiziert. Dadurch kann der Monteur Schritt für Schritt sehen, wie er die Reparatur auf die beste Weise durchführen kann.

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