Mehr Effizienz und bessere Entscheidungsfindung

Das Asset Performance Management (APM) wurde entwickelt, um den Zustand und die Leistung kritischer Assets zu verbessern, da Unternehmen damit die Kontrolle über die Überwachung, Wartung und Optimierung der Leistung ihrer Assets erhalten. Auf die Frage, inwieweit sie in der Lage sind, den Zustand und die Leistung ihrer Assets zu überwachen, antworteten zwar mehr als die Hälfte der Befragten (54 %) positiv, aber 38 % der Asset Manager gaben an, dass sie keinen Zugang zu entsprechenden Daten haben. Interessanterweise gaben mehr als 50 % der Befragten an, dass die Bedeutung von Datenanalysen und prädiktiven Modellen für die Optimierung von Asset-Management-Entscheidungen entweder sehr wichtig oder eher wichtig ist, was zeigt, dass einige Personen zwar keinen Zugang zu den Daten haben, aber glauben, dass es für die Optimierung von Asset-Management-Entscheidungen vorteilhaft wäre, darüber zu verfügen. Darüber hinaus wächst die Bedeutung des APM: 57 % der Asset Manager zeigten großes Interesse daran, das Potenzial von APM-Technologien zur Verbesserung des Zustands und der Leistung ihrer wichtigen Assets zu untersuchen.

Neue Technologien eröffnen neue Möglichkeiten für Unternehmen: Unternehmen können effizienter arbeiten und bessere Entscheidungen treffen, was ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Die im Rahmen des Trendberichts Befragten gaben an, dass sie davon ausgehen, dass Sensoren im Internet der Dinge (IoT) (55 %), prädiktive Modellierung (54 %) und künstliche Intelligenz (KI) (36 %) die drei wichtigsten neuen Technologien sind, die sich positiv auf ihre Instandhaltungs- und Betriebsabläufe auswirken werden. Darüber hinaus gaben 21 % der Befragten an, dass die Einführung neuer Technologien in den nächsten 12 Monaten ein Schwerpunktthema für ihr Unternehmen sein wird.

Doch auch wenn die Einführung dieser Technologien wichtig ist, es einige Hindernisse, die dem im Wege stehen. Die Asset Manager nannten mangelndes Fachwissen sowie fehlende Investitionen und Kosten (jeweils 54 %) als größtes Hindernis, gefolgt von der mangelnden Integration in Softwaresysteme (35 %).

Bei der Frage nach zukünftigen Trends wird die Alterung der Belegschaft als der Trend bewertet, der sich am stärksten auf das Unternehmen auswirken wird, gefolgt von Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungs-Praktiken (ESG) sowie der Globalisierung.

IFS Trendbericht

Blick nach vorn

Durch effizientes Asset Management – physisch, finanziell oder intellektuell – kann ein Unternehmen seine Gesamtperformance verbessern und langfristige Ziele umsetzen. Daher zielt die Asset-Management-Strategie darauf ab, das Unternehmen bei der Erreichung seiner strategischen Ziele zu unterstützen. Von allen an der Umfrage teilnehmenden Asset Managern stimmen 48 % dieser Aussage zu, während 14 % eine gegenteilige Meinung vertreten. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die verbleibenden 38 % sich neutral äußern, was darauf hindeutet, dass sie noch zögern, eine bestimmte Richtung einzuschlagen. Dies bedeutet aber auch, dass ein erhebliches Potenzial für die Ausrichtung der Asset-Management-Strategie auf die strategischen Ziele eines Unternehmens in der Zukunft besteht.

Mit Blick auf die Zukunft hebt der IFS Trendbericht drei Schlüsselthemen hervor, die die Zukunft des EAM prägen. Die Umfrage zeigt, dass 61 % der Asset Manager in den nächsten Monaten eine bessere Nutzung des Reportings und der Analytik anstreben werden. Mit einem Gesamtüberblick über den Zustand und die Leistung von Assets und einer Datenanalyse in Echtzeit können Unternehmen den Ausfall von Assets prognostizieren, Ausfallzeiten vermeiden und ihren Entscheidungsprozess verbessern. Die zunehmende Digitalisierung (44 %) ist der zweitwichtigste zukünftige Schwerpunkt für EAM und bleibt weiterhin ein wichtiges Thema in diesem Bereich. Gerade in den letzten Jahren haben sich die Unternehmen für eine zunehmende Digitalisierung ihres Arbeitsumfelds ausgesprochen, die eine bessere Zusammenarbeit und Interaktion zwischen den Teams ermöglicht. Ein qualifiziertes Team ist für die Unternehmen nach wie vor unerlässlich, aber dieser Schwerpunkt erstreckt sich auch auf den dritten künftigen Schwerpunkt: Investitionen in die Bindung oder Anwerbung von geeignetem Wartungspersonal (38 %).

Auch der derzeitige EAM-Reifegrad der Unternehmen wird sich voraussichtlich in Zukunft ändern. Heutzutage gehören die meisten der befragten Unternehmen zu den ersten drei Stufen des EAM-Reifegradmodells:

  • 15 % verfolgen einen „reaktiven“ Ansatz, bei dem eine korrigierende Asset-Management-Struktur, aber keine professionelle Software verwendet wird. (Stufe 1)
  • 62 % verfolgen einen „Kontrollierten“ Ansatz, der eine Kombination aus Korrektur- und Präventivmaßnahmen sowie den Einsatz professioneller Software umfasst. (Stufe 2)
  • 12 % verfolgen einen „proaktiven“ Ansatz, bei dem zustandsorientierte Instandhaltung und Software für das Austauschteilmanagement so wie die Einhaltung der HSE-Richtlinien eingesetzt werden. (Stufe 3)

Image: The IFS EAM Maturity Model

Die Umfrage spiegelt jedoch einen Trend wider, bei dem wesentliche Funktionsmerkmale in die derzeitigen EAM-Systeme integriert werden. Diese Funktionen, wie z. B. die Integration von prädiktiven Analysen und die Konzentration auf die langfristige Planung von Assets/Investitionen, signalisieren für die Zukunft eine Verschiebung im EAM-Reifegradmodell. Folglich werden sich die Unternehmen in Bezug auf die Instandhaltung in Richtung „Smart“ und „Ultimate“ bewegen.

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